Home | Kontakt | Sitemap          DE | EN | IT

News Engadin

Engadin | Hypotheken & Zinsen | Immobilien

 

Gemeinde-Steuersätze (Steuerfüsse) im Engadin 2017

Im Kanton Graubünden liegt der kantonale Steuerfuss bei 100%. Bei den untenstehenden Steuersätzen handelt es sich um die der kantonalen Steuerverwaltung durch die betreffende Steuer-Hoheit (Gemeinde, Kreis, Kirche) gemeldeten Steuerfüsse. Allfällige Kopfsteuern, Kirchensteuern und Feuerwehrsteuern sind nicht aufgeführt.

Die günstigste Gemeinde im Engadin mit einem Steuersatz (Steuerfuss) von 50% ist Celerina, gefolgt von St. Moritz (60%), S-chanf (65%), Silvaplana (67%), La Punt (77,5%), Bever und Sils Maria (je 80%). Die höchsten Steuerfüsse in Südbünden haben die Gemeinden Samnaun (100%), Scuol (100%) und Val Müstair (120%).
Gemeinde-Steuersätze (Steuerfüsse) im Engadin

Quelle: Kantonale Steuerverwaltung Graubünden, 23. März 2017


Zugewanderte ausländische Bevölkerung hat im Oberengadin massgeblich zur Preissteigerung beigetragen

Die Lage auf dem Schweizer Wohnungsmarkt hat sich im Jahr 2010 leicht entspannt. Dazu beigetragen haben eine starke Neubautätigkeit und das im Vorjahr abgeflachte Bevölkerungswachstum.

Die zugewanderte ausländische Bevölkerung hat vor allem am Untersee und im Oberengadin massgeblich zur Preissteigerung beigetragen. In anderen Gebieten wie beispielsweise Werdenberg, Appenzell AR. und Oberthurgau war der Beitrag der ausländischen Haushalte eher stabilisierend.

Quelle: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, 8. Juli 2011


Preisexplosion im Engadin

In kürzester Zeit haben sich die Wohnungspreise im Oberengadin mehr als verdoppelt. Alte Häuser müssen neuen Appartements weichen, die meist als Zweitwohnung für reiche Urlaubsgäste dienen. Die Leidtragenden sind die Einheimischen. Sie können sich die hohen Mieten nicht leisten und müssen wegziehen.
» Preisexplosion im Engadin (Video)

Quelle: Schweizer Radio und Fernsehen, 2. Juni 2011


Zweithand-Wohnungen: Ist Chiffre-Inserat gerechtfertigt?

Wer eine Zweithand-Wohnung an einen Ausländer verkaufen will, muss nachweisen können, dass ein Verkauf zu Gestehungskosten an Schweizer nicht möglich ist. Die Parteilose Claudia Troncana aus Silvaplana im Engadin hat eine Anfrage an die Regierung gerichtet. Diese betrifft den Vollzug des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland. Gemäss diesem Gesetz braucht der Verkauf von Ferienwohnungen durch Ausländer an Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz (Zweithand-Wohnung) eine Bewilligung des Grundbuchinspektorats. Dies zumindest so lange wie die Lex Koller in Kraft ist.

Um diese Bewilligung zu erhalten, muss der bisherige Eigentümer (Ausländer) nachweisen können, dass diese Wohnung nicht zu den Gestehungskosten an eine Person mit Wohnsitz in der Schweiz zu verkaufen ist. Um diesen Nachweis zu erbringen, müssen mehrere Verkaufsanzeigen in überregionalen Zeitungen geschaltet werden. Aus dem Inserat muss klar hervorgehen, dass es sich um einen dringenden Verkauf zu einem günstigen Preis (Gestehungskosten oder Verkehrswert) handelt.

Alles Anforderungen, die gemäss Claudia Troncana sehr sinnvoll und korrekt sind, würden sie doch auch der ansässigen Bevölkerung die Gelegenheit geben, günstigen Wohnraum zu erwerben. Was sie stört ist die Tatsache, dass weder genau definiert werden muss um welche Liegenschaft es sich handelt, und dass das Inserat unter Chiffre erscheinen kann. Häufig sei es so, dass Interessenten gar keine Antwort erhalten würden. Und weil aus einem Chiffre-Inserat nicht ersichtlich sei wer die Wohnung verkaufen wolle, bestehe keine Möglichkeit nachzufragen. Dass die Wohnung dann effektiv zum Verkehrswert veräussert wird, glaubt sie nicht.
» Engadiner Post vom 6. September 2007 Engadiner Post von 6. September 2007

Quelle: Engadiner Post, 6. September 2007


Wohnungsnot im Paradies

Reiche Ausländer werden mit offenen Armen empfangen, Einheimische aber verscheucht: In alpinen Tourismusgebieten gibt es kaum noch bezahlbare Wohnungen für die normale arbeitende Bevölkerung. Und der Ausverkauf der Heimat geht munter weiter.

Im Frühstau zu Berge: Nicht nur zur Weihnachtszeit, wenn der Ansturm der Gäste am grössten ist, nein, immer häufiger auch an normalen Werktagen quält sich eine Autokolonne durchs Oberengadin. «Der Pendlerverkehr hat in den letzten Jahren stark zugenommen», sagt Dumeng Giovanoli, Hotelier und 24 Jahre lang Gemeinderat in Sils. Immer mehr Einheimische finden an ihrem Arbeitsort St. Moritz, Sils oder Silvaplana keine bezahlbare Wohnung und müssen talabwärts ziehen.
» weiter

Quelle: beobachter.ch, 19. Juli 2006


Die Berlusconis bauen im Engadin

Die Berlusconis bauen im EngadinSilvio Berlusconi und seine Familie haben in S-chanf im Engadin ein altes Engadinerhaus gekauft und lassen es aufwendig renovieren. Wie der Gemeindepräsident von S-chanf auf Anfrage bestätigt, hat Flora Bartolini im Jahr 2004 in der Gemeinde ihre Papiere hinterlegt - die Schwiegermutter Berlusconis ist also offiziell Einwohnerin von S-chanf. Sie lebt jedoch nach wie vor in ihrer Heimatstadt Bologna. Mit der Anmeldung Flora Bartolinis in der Oberengadiner Gemeinde fand das Ehepaar Berlusconi offenbar einen Weg, die Lex Koller zu umgehen, die Personen im Ausland den Erwerb von Ferienwohnungen in der Schweiz untersagt. «In S-chanf gilt die Null-Quote. Personen aus dem Ausland können dort keine Immobilien kaufen», sagt Ludwig Decurtins vom Grundbuchinspektorat Graubünden. Personen aus der EU mit Wohnsitz in der Schweiz könnten hingegen kaufen, was sie wollten.

Die Familie Berlusconi verbrachte in früheren Jahren mehrmals den Winterurlaub in St. Moritz und mietete sich dabei in der Villa Suvretta ein, die damals dem ehemaligen Schah von Persien gehörte. Der Modedesigner Giorgio Armani, der nicht seine Schwiegermutter, sondern seine Schwester als Käuferin vorschob, verzichtete 2002 auf den Erwerb eines Hauses im Gemeindeteil Cinuos-chel, nachdem diese Zeitung seinen Plan publik gemacht hatte. Anstelle Armanis kaufte dann Jörgen Bodum, Inhaber des Küchengeräte-Unternehmens Bodum, das Bauernhaus im Engadin.
» weiter

Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 16. April 2006


Immobilien-Studie "Zweit-Wohnungen-/Ferienwohnungen"

Die Preise für Immobilien sind in vielen touristischen Gemeinden stark angestiegen, am stärksten im Engadin. Zwischen 1995 und 2005 sind die Preise in St. Moritz, Pontresina, Celerina oder Silvaplana 42.5 % stärker angestiegen als im Schweizer Mittel. In St. Moritz sind heute für Wohnungen im gehobenen Segment Preise um die 10'000 CHF pro Quadratmeter durchaus "normal" und vergleichbar mit Preisen in der Stadt Zürich. In weiteren bedeutenden Tourismusgemeinden war zwar ebenfalls eine überdurchschnittliche Preisentwicklung zu beobachten, allerdings weniger exzessiv als im Engadin.

Die Bevölkerung im Engadin hat 2005 angesichts der Entwicklungen im Markt für Ferienwohnungen die Bremse gezogen. Mit deutlicher Mehrheit wurde eine Initiative gutgeheissen, wonach im Engadin in Zukunft der Bau von Zweit-Wohnungen auf eine Bruttogeschossfläche von 12'000 Quadratmeter pro Jahr (100 Wohnungen) zu beschränken ist. Der Neubau von Ferienwohnungen wird im Umfeld der Gemeinde St. Moritz somit auf ein Viertel des heutigen Niveaus reduziert.

Beschränkungen beim Verkauf von Immobilien, wie die geplante Regulierung im Engadin, dürften in den kommenden Jahren im Engadin zu weiterem Preisdruck nach oben führen.
» Immobilien-Studie "Zweit-Wohnungen-/Ferienwohnungen" Immobilien-Studie "Zweit-/Ferienwohnungen"

Quelle: Credit Suisse, 3. November 2005


Höchstpreise für Immobilien in den Hochalpen

In St. Moritz boomt der Immobilien-Markt noch. Vor der gewaltigen Kulisse des 3057 Meter hohen Piz Nair hat der internationale Jetset seit Jahrzehnten seinen Zweit-Wohnsitz. Früher waren es Persönlichkeiten wie Aristoteles Onassis, der Schah von Persien oder die Schauspielerin Liz Taylor. Heute sind es unter anderen die Fiat-Agnellis, Donatella Versace, Willi Bogner, Berlusconi und die Familie Sachs. Spätestens, wenn das Wasser des St. Moritzer Sees gefroren ist, auf der Eisdecke die traditionellen Pferde- und Windhundrennen und Poloturniere anstehen, sind sie alle da zur Wintersaison in der Hauptstadt des Engadin.
» Höchstpreise für Immobilien in den Hochalpen Höchstpreise für Immobilien in den Hochalpen

Quelle: Welt am Sonntag, 11. September 2005


Engadin: Begrenzungs-Initiative für Zweit-Wohnungen angenommen

Im Oberengadin dürfen nur noch rund 100 statt bis zu 400 neue Ferienwohnungen pro Jahr gebaut werden. Die entsprechende Volksinitiative zur Beschränkung beim Bau von Zweit-Wohnungen wurde mit 71,71% Ja-Anteil angenommen. Die Volksinitiative verlangt, dass der Bau von Ferienwohnungen über das Instrument des regionalen Richtplans auf 12000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) oder rund 100 neue Eigentumswohnungen pro Jahr limitiert wird. Zur Zeit werden im Oberengadin bis zu 400 neue Ferienwohnungen gebaut.
» Engadin: Begrenzungs-Initiative für Zweit-Wohnungen angenommen Engadin: Begrenzungs-Initiative für Zweit-Wohnungen angenommen

Quelle: 20 Minuten, 5. Juni 2005


Das Oberengadin verkauft die Kuh, statt sie zu melken

Bauland schwindet, Hotels schliessen - Impressionen aus dem Hochtal der kalten Betten

Madulain zählt 180 Einwohner und 253 Zweitwohnungen. Deren Anteil am Wohnungsbestand, 82 Prozent, ist der höchste unter den Gemeinden im Oberengadin. Im Mai, wenn nur wenige Touristen ins Engadin kommen und viele Einheimische in die Ferien verreisen, finden sich in den Quartieren weder Menschen noch Autos. Die im Stil alter Engadinerhäuser hingepflanzten Anwesen sind unbewohnt und ungenutzt, die Fensterläden geschlossen.
» weiter

Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 21. Mai 2005


Steuern beim Kauf einer Liegenschaft in Graubünden

Die Handänderungssteuer ist im Kanton Graubünden eine reine Gemeindesteuer (der Kanton erhebt keine Handänderungssteuer) und kann je nach Gemeinde variieren.

Die Grundstückgewinnsteuer, welche bei der Erzielung eines Grundstückgewinnes auf Privatgrundstücken erhoben wird, bedeutet oftmals eine grosse Belastung.
Steuern beim Kauf einer Liegenschaft in Graubünden