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Nationalbank bekräftigt den Mindestkurs

Schweizerische NationalbankDie Schweizerische Nationalbank hält unverändert am Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro fest. Der Franken ist nach wie vor hoch bewertet. Bei einem Dreimonats-Libor nahe null bleibt der Mindestkurs das angemessene Instrument, um eine unerwünschte Verschärfung der monetären Rahmenbedingungen zu verhindern, falls der Aufwertungsdruck auf den Franken wieder zunehmen sollte. Die Nationalbank wird den Mindestkurs weiterhin mit aller Konsequenz durchsetzen. Zu diesem Zweck ist sie bereit, wenn nötig unbeschränkt Devisen zu kaufen und bei Bedarf weitere Massnahmen zu ergreifen. Zudem belässt sie das Zielband für den Dreimonats-Libor bei 0%-0,25%.

Wie im Vorquartal beruht die Prognose auf einem Dreimonats-Libor von 0% über die nächsten drei Jahre und geht von einer Abschwächung des Frankens über den Prognosezeitraum aus. Für die Schweiz sind damit auf absehbare Zeit weiterhin keine Inflationsrisiken erkennbar.
» Geldpolitische Lagebeurteilung Geldpolitische Lagebeurteilung

Quelle: Schweizerische Nationalbank, 19. Juni 2014


Credit Suisse: Hypozins-Prognosen

Credit SuisseDie Schweizer Wirtschaft befindet sich auf einem ansprechenden Wachstumspfad. Die Binnenwirtschaft profitiert dabei nach wie vor von einer Positivspirale, welche durch eine vorderhand noch ungebrochene Zuwanderung, tiefe Zinsen und stabile Preise genährt wird. 2014 erwarten wir erneut ein Plus des BIP von 2%. Als Hauptstütze dieses Wachstums wird der private Konsum zunehmend von wachsenden Exporten unterstützt. Hausgemachte Verunsicherungen über den Fortbestand des bisherigen Erfolgsmodells, wie zum Beispiel die Annahme der Zuwanderungsinitiative, erhöhen jedoch die Risiken für ein tieferes Wachstum. Die weitere Entwicklung wird massgeblich von der konjunkturellen Situation der wichtigsten Handelspartner abhängen. Dabei dürfte sich die erwartete, fortgesetzte Erholung des Euroraums 2014 und 2015 positiv auswirken. Dank der tiefen Inflationserwartung wird die SNB an der Tiefzinspolitik festhalten. Innert Jahresfrist erwarten wir daher keine Erhöhung der Leitzinsen, womit sich die Flex-Rollover-Hypothek seitwärts bewegen dürfte. Die Zinssätze der Fix-Hypotheken dürften nach ihrem Zwischentief im ersten Halbjahr 2014 in den kommenden 12 Monaten wieder leicht steigen. Die Entwicklung wird aber wie schon in den Vorquartalen volatil verlaufen, da die Fortsetzung der weltweiten wirtschaftlichen Erholung von einigen Unsicherheiten geld- und geopolitischer Art begleitet wird. Insbesondere die Geldpolitik in den USA sowie im Euroraum, welche sich in unterschiedlichen Phasen des geldpolitischen Zyklus befinden, wird sich stark auf die weitere Zinsentwicklung in der Schweiz auswirken. Insgesamt ist im Zwölfmonatshorizont bei Fix-Hypotheken je nach Laufzeit mit erneuten Anstiegen von 35 bis 60 Basispunkten zu rechnen.

Die Prognosen geben einen Ausblick auf die möglichen Entwicklungen der Hypotheken im Drei-, Sechs- und Zwölfmonatshorizont. Bei der Flex-Rollover-Hypothek (Libor-Hypothek) ist in den kommenden 12 Monaten mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen. Bei den Fix-Hypotheken (Fest-Hypotheken) dürften die Erhöhungen in den kommenden 12 Monaten je nach Laufzeit zwischen 35 und 60 Basispunkten liegen.
» Credit Suisse: Hypozins-Prognosen

Quelle: Credit Suisse, 3. Juli 2014


UBS Hypotheken im aktuellen Zinsumfeld

UBSDas Schweizer Zinsniveau bleibt im historischen und internationalen Vergleich tief. Allerdings erwarten wir auf Grund des internationalen Zinsdrucks leicht steigende Anleihensrenditen schon in den nächsten Monaten. Am kurzen Ende der Zinskurve ist dagegen die Geldpolitik dominant und die Schweizerische Nationalbank (SNB) muss aus Rücksicht auf den Wechselkurs voraussichtlich bis Ende 2017 sehr expansiv bleiben. Das gesamte Spektrum der Zinskurve profitiert zudem vom Status des Frankens als sicherer Hafen – Investoren sind bereit, rekordtiefe Zinsen im sicheren Franken in Kauf zu nehmen. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass durch die gegenwärtig hohe Notenbankgeldmenge längerfristig etwas Teuerungspotential geschaffen wird. Zusammen mit einem robusteren weltweiten Wachstum dürfte dies in den kommenden Jahren zu höheren Zinsen führen.

UBS Festhypotheken bleiben weiterhin interessant, insbesondere in den längeren Laufzeiten. So kann man sich die aktuell sehr tiefen Zinsen auf Jahre hinaus sichern. Für Hypothekarkunden mit einem gewissen finanziellen Spielraum ist auch die UBS Libor Hypothek empfehlenswert.
» UBS Hypotheken im aktuellen Zinsumfeld

Quelle: UBS AG, 17. Juli 2014


 

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