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News

 

Gemeinde-Steuersätze (Steuerfüsse) im Engadin 2020

Im Kanton Graubünden liegt der kantonale Steuerfuss bei 100%. Bei den untenstehenden Steuersätzen handelt es sich um die der kantonalen Steuerverwaltung durch die betreffende Steuer-Hoheit (Gemeinde, Kreis, Kirche) gemeldeten Steuerfüsse. Allfällige Kopfsteuern, Kirchensteuern und Feuerwehrsteuern sind nicht aufgeführt.

Die günstigste Gemeinde im Engadin mit einem Steuersatz (Steuerfuss) von 50% ist Celerina, gefolgt von St. Moritz (60%), Silvaplana (62%), S-chanf (65%), La Punt (67,5%), Bever (70%) und Zuoz (75%). Die höchsten Steuerfüsse in Südbünden haben die Gemeinden Samnaun (100%), Scuol (100%) und Val Müstair (120%).
Gemeinde-Steuersätze (Steuerfüsse) im Engadin

Quelle: Kantonale Steuerverwaltung Graubünden, 8. Februar 2021


In St. Moritz sind Ferienwohnungen am teuersten

Wer im Alpenraum eine Ferienwohnung kaufen will, muss dafür in St. Moritz am meisten Geld hinblättern. Dies zeigt eine Studie der UBS, welche 25 internationale Top-Ferienorte unter die Lupe nimmt. Die Preisentwicklung kühlt sich allerdings ab.

Die Preisspirale auf dem Ferienwohnungsmarkt im Alpenraum dreht langsamer. Dies zeigt eine Studie der UBS, die erstmals den Immobilienmarkt von 25 Top-Ferienorten in den Alpen untersuchte. Die Schweiz verliert dabei gegenüber dem Ausland an Boden.
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Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 12. Juni 2017


Zugewanderte ausländische Bevölkerung hat im Oberengadin massgeblich zur Preissteigerung beigetragen

Die Lage auf dem Schweizer Wohnungsmarkt hat sich im Jahr 2010 leicht entspannt. Dazu beigetragen haben eine starke Neubautätigkeit und das im Vorjahr abgeflachte Bevölkerungswachstum.

Die zugewanderte ausländische Bevölkerung hat vor allem am Untersee und im Oberengadin massgeblich zur Preissteigerung beigetragen. In anderen Gebieten wie beispielsweise Werdenberg, Appenzell AR. und Oberthurgau war der Beitrag der ausländischen Haushalte eher stabilisierend.

Quelle: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, 8. Juli 2011


Preisexplosion im Engadin

In kürzester Zeit haben sich die Wohnungspreise im Oberengadin mehr als verdoppelt. Alte Häuser müssen neuen Appartements weichen, die meist als Zweitwohnung für reiche Urlaubsgäste dienen. Die Leidtragenden sind die Einheimischen. Sie können sich die hohen Mieten nicht leisten und müssen wegziehen.
» Preisexplosion im Engadin (Video)

Quelle: Schweizer Radio und Fernsehen, 2. Juni 2011


Zweithand-Wohnungen: Ist Chiffre-Inserat gerechtfertigt?

Wer eine Zweithand-Wohnung an einen Ausländer verkaufen will, muss nachweisen können, dass ein Verkauf zu Gestehungskosten an Schweizer nicht möglich ist. Die Parteilose Claudia Troncana aus Silvaplana im Engadin hat eine Anfrage an die Regierung gerichtet. Diese betrifft den Vollzug des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland. Gemäss diesem Gesetz braucht der Verkauf von Ferienwohnungen durch Ausländer an Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz (Zweithand-Wohnung) eine Bewilligung des Grundbuchinspektorats. Dies zumindest so lange wie die Lex Koller in Kraft ist.

Um diese Bewilligung zu erhalten, muss der bisherige Eigentümer (Ausländer) nachweisen können, dass diese Wohnung nicht zu den Gestehungskosten an eine Person mit Wohnsitz in der Schweiz zu verkaufen ist. Um diesen Nachweis zu erbringen, müssen mehrere Verkaufsanzeigen in überregionalen Zeitungen geschaltet werden. Aus dem Inserat muss klar hervorgehen, dass es sich um einen dringenden Verkauf zu einem günstigen Preis (Gestehungskosten oder Verkehrswert) handelt.

Alles Anforderungen, die gemäss Claudia Troncana sehr sinnvoll und korrekt sind, würden sie doch auch der ansässigen Bevölkerung die Gelegenheit geben, günstigen Wohnraum zu erwerben. Was sie stört ist die Tatsache, dass weder genau definiert werden muss um welche Liegenschaft es sich handelt, und dass das Inserat unter Chiffre erscheinen kann. Häufig sei es so, dass Interessenten gar keine Antwort erhalten würden. Und weil aus einem Chiffre-Inserat nicht ersichtlich sei wer die Wohnung verkaufen wolle, bestehe keine Möglichkeit nachzufragen. Dass die Wohnung dann effektiv zum Verkehrswert veräussert wird, glaubt sie nicht.

Quelle: Engadiner Post, 6. September 2007


Wohnungsnot im Paradies

Reiche Ausländer werden mit offenen Armen empfangen, Einheimische aber verscheucht: In alpinen Tourismusgebieten gibt es kaum noch bezahlbare Wohnungen für die normale arbeitende Bevölkerung. Und der Ausverkauf der Heimat geht munter weiter.

Im Frühstau zu Berge: Nicht nur zur Weihnachtszeit, wenn der Ansturm der Gäste am grössten ist, nein, immer häufiger auch an normalen Werktagen quält sich eine Autokolonne durchs Oberengadin. «Der Pendlerverkehr hat in den letzten Jahren stark zugenommen», sagt Dumeng Giovanoli, Hotelier und 24 Jahre lang Gemeinderat in Sils. Immer mehr Einheimische finden an ihrem Arbeitsort St. Moritz, Sils oder Silvaplana keine bezahlbare Wohnung und müssen talabwärts ziehen.
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Quelle: beobachter.ch, 19. Juli 2006


Die Berlusconis bauen im Engadin

Die Berlusconis bauen im EngadinSilvio Berlusconi und seine Familie haben in S-chanf im Engadin ein altes Engadinerhaus gekauft und lassen es aufwendig renovieren. Wie der Gemeindepräsident von S-chanf auf Anfrage bestätigt, hat Flora Bartolini im Jahr 2004 in der Gemeinde ihre Papiere hinterlegt - die Schwiegermutter Berlusconis ist also offiziell Einwohnerin von S-chanf. Sie lebt jedoch nach wie vor in ihrer Heimatstadt Bologna. Mit der Anmeldung Flora Bartolinis in der Oberengadiner Gemeinde fand das Ehepaar Berlusconi offenbar einen Weg, die Lex Koller zu umgehen, die Personen im Ausland den Erwerb von Ferienwohnungen in der Schweiz untersagt. «In S-chanf gilt die Null-Quote. Personen aus dem Ausland können dort keine Immobilien kaufen», sagt Ludwig Decurtins vom Grundbuchinspektorat Graubünden. Personen aus der EU mit Wohnsitz in der Schweiz könnten hingegen kaufen, was sie wollten.

Die Familie Berlusconi verbrachte in früheren Jahren mehrmals den Winterurlaub in St. Moritz und mietete sich dabei in der Villa Suvretta ein, die damals dem ehemaligen Schah von Persien gehörte. Der Modedesigner Giorgio Armani, der nicht seine Schwiegermutter, sondern seine Schwester als Käuferin vorschob, verzichtete 2002 auf den Erwerb eines Hauses im Gemeindeteil Cinuos-chel, nachdem diese Zeitung seinen Plan publik gemacht hatte. Anstelle Armanis kaufte dann Jörgen Bodum, Inhaber des Küchengeräte-Unternehmens Bodum, das Bauernhaus im Engadin.
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Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 16. April 2006


Engadin: Begrenzungs-Initiative für Zweit-Wohnungen angenommen

Im Oberengadin dürfen nur noch rund 100 statt bis zu 400 neue Ferienwohnungen pro Jahr gebaut werden. Die entsprechende Volksinitiative zur Beschränkung beim Bau von Zweit-Wohnungen wurde mit 71,71% Ja-Anteil angenommen. Die Volksinitiative verlangt, dass der Bau von Ferienwohnungen über das Instrument des regionalen Richtplans auf 12000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) oder rund 100 neue Eigentumswohnungen pro Jahr limitiert wird. Zur Zeit werden im Oberengadin bis zu 400 neue Ferienwohnungen gebaut.

Quelle: 20 Minuten, 5. Juni 2005


Steuern beim Kauf einer Liegenschaft in Graubünden

Die Handänderungssteuer ist im Kanton Graubünden eine reine Gemeindesteuer (der Kanton erhebt keine Handänderungssteuer) und kann je nach Gemeinde variieren.

Die Grundstückgewinnsteuer, welche bei der Erzielung eines Grundstückgewinnes auf Privatgrundstücken erhoben wird, bedeutet oftmals eine grosse Belastung.
Steuern beim Kauf einer Liegenschaft in Graubünden